Sie schlug zahlreiche Bälle über das Tennisnetz und gewann etliche namhafte Turniere: Serena Williams gilt als die erfolgreichste Tennisspielerin seit 1968. Bislang gewann sie 23 Garnd Slam-Turniere in verschiedenen Wettbewerben, sogar als eine von drei Frauen vier Turniere hintereinander. Außerdem gewann sie mehrere olympische Goldmedaillen. Doppelwettbewerbe bestreitet Serena Williams in der Regel zusammen mit ihrer älteren Schwester Venus. Die ITF ernannte sie zudem sechsmal in Folge zur Tennisspielerin des Jahres.

Leben und Karriere

Bereits mit vierzehn Jahren begann Serena Williams ihre professionelle Karriere dadurch, dass sie sich bei den Canadian Open qualifizieren konnte. Allerdings verlor sie ihr erstes Match mit 1:6, 1:6. Bei einem erneuten Versuch mit dem Antritt beim Indian Wells scheiterte sie wieder: Serena Williams schied diesmal bereits in der ersten Runde der Qualifikationsphase aus.

Doch bei einem weiteren Turnier 1997 im amerikanischen Chicago machte sie sich endlich einen Namen, indem sie in der Qualifikationsrunde nacheinander gegen die Top-Spielerinnen Mary Pierce und Monica Seles gewann. Später schied sie zwar im Halbfinale aus, schaffte durch ihre Leistung aber die Aufnahme in die Top 100 der Weltrangliste mit der Postion 99.

Im Jahr 1998 qualifizierte sich Serena Williams erstmals für alle vier Grand-Slam-Turniere und nahm teil. Ihre größten Erfolge erzielte sie bei den french Open, schied aber im Achtelfinale gegen die spätere Siegerin aus. Allerdings lag ihre Turnierstärke im Doppel: Zusammen mit Ihrer Schwester Venus erregte sie durch den Sieg der ersten beiden Turniere viel Aufmerksamkeit. Zudem erreichte sie auch in der Kategorie Mixed bei drei Wettbewerben das Finale. Bis heute sind dies jedoch ihre einzigen Siege im Mixed Turnier.

Von 1999 bis 2001 etablierte sich Serena Williams in weiteren Wettbewerben und erreichte so die Top Ten der Weltrangliste. Den Sprung an die Spitze schaffte sie im Zeitraum zwischen 2002 und 2003.