Sanoll Shampoo ist das Ergebnis von über 35 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Naturkosmetik. Deshalb ist es nicht überraschend, dass das Familienunternehmen auch ein Ghassoul Haarwäsche im Sortiment hat. Der Inhaltstoff liegt derzeit im Trend, obwohl es beispielsweise in Marokko oder Tunesien seit Jahrhunderten als natürliches Reinigungsmittel für Haut und Haare verwendet wird. Was genau das ist und wie man auch selbst aus Ghassoul Shampoo herstellt, zeigen wir Ihnen hier.

Was ist Ghassoul?

Ghassoul, Rhassoul ausgesprochen, wird auch Lavaerde genannt. Der Name hat allerdings nichts mit Lava zu tun, sondern leitet sich vom lateinischen Begriff lavare (waschen) ab. Es ist ein gemahlenes Tonmineral und kann mit Wasser vermengt zur Körper- oder Haarwäsche genutzt werden.

Als Reinigungsmittel wird Ghassoul bereits seit dem Altertum verwendet, inzwischen ist es auch in Europa verbreitet und wird als Basis für viele Shampoos genutzt.

Vorteile von Ghassoul

Im Vergleich zu industriell hergestelltem Shampoo hat Lavaerde viele Vorteile. Dadurch, dass es sehr hautverträglich und sanft ist, eignet sich die Anwendung für jeden Hauttyp. Da es ein absolut natürlicher Rohstoff ist, ist Ghassoul natürlich auch umweltschonend, biologisch abbaubar und dazu noch unbegrenzt haltbar. Aus diesem Grund eignet es sich auch für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut. Zudem verleiht es dem Haar Glanz und Volumen und auf lange Sicht muss man die Haare seltener waschen.

Shampoo selbst herstellen

Die Herstellung von Shampoo aus Lavaerde ist ausgesprochen einfach. Einen Teelöffel des Pulvers müssen mit lauwarmem Wasser vermengt werden. Anschließend einfach die Masse in die Haare einmassieren, einwirken lassen und ausspülen. Nach einigen Tagen beginnen die Haare, sich an das Ghassoul zu gewöhnen.