Landhausdielen und Parkett; alleine die Wörter klingen nach Qualität und Wohlfühl-Wohnen. Ob im Eigenheim oder Gartenhaus, Alles wird durch Qualitatives Holz veredelt. Der hochwertige Bodenbelag ist unangefochtener König neben Teppich und Laminat und überzeugt vor allem durch seine Langlebigkeit, seine Haltbarkeit, einfache Pflege und große Vielfalt in der Gestaltung.

Wer einmal auf Parkett oder WPC Terrassendielen gewohnt hat oder mit hochqualitativen Hölzern gebaut hat, etwas eine Garage oder ein Carport, entscheidet sich später selten für einen anderen Bodenbelag. Warum das der Fall ist, welche Arten von Parkett es überhaupt gibt und wie man seinen Wohlfühl-Boden verlegt und lange in Schuss hält, erklären wir in diesem Artikel.

Parkett: Die Vorteile liegen auf der Hand

Verschiedene Holzarten und Verlegemuster machen Parkett zu einem besonders wandelbaren Bodenbelag. Moderne Kombinationen von Formen und Farben finden weit weg von robuster Landromantik auch im minimalistisch-futuristischen Wohnraum ein Zuhause.

Gleichzeitig ist Parkett sehr gesund. Es speichert Wärme, reguliert durch die Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit aktiv das Raumklima, ist dank seiner weichen Beschaffenheit gut für die Füße und ist auch für Allergiker geeignet, da Haare und Staub sich nicht festsetzen können.

Da Holz zudem ein nachwachsender, natürlicher Rohstoff ist, schont die Verwendung von haltbarem Laminat auch die Umwelt.

Gängige Parkettsorten

Parkett gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, die sich in grundlegenden Punkten unterscheiden. Wir haben die gängigsten Parkettarten zusammengefasst.

1. Stabparkett:
Stabparkett gehört zu den drei wichtigsten Parkettsorten und kann als Massivparkett oder als Zweischichtparkett mit Holzoberfläche und Trägermaterial verlegt werden. Letztere Variante ist dünner und damit besser für Räume mit Bodenheizung geeignet. Massives Stabparkett kann hingegen eine Dicke von 22mm erreichen und ist ideal für alle, die einen besonders haltbaren und robusten Bodenbelag suchen.

2. Mosaikparkett:
Mosaikparkett ist neben dem Stabparkett die gängigste Parkettsorte. Der Name verrät das Prinzip: Verschiedene Holzarten und Farben werden ein einzelnen Stücken zu einem Muster zusammengelegt. Fischgrät, Würfel und viele andere Verlegemuster sind möglich, sodass sich das Mosaikparkett an jede Raumsituation anpasst. Die einzelnen Teile des Mosaikparketts sind sehr kompakt verlegt, sodass ein robuster und schöner Untergrund entsteht.

3. Industrieparkett:
Industurieparkett, auch Hochkantlamellenparkett genannt, ist sehr robust und kann dank seiner Höhe von bis zu 22mm häufig abgeschliffen und so erneuert werden. Zur Herstellung dieser Parkettsorte werden Produktionsreste von Mosaik- und Stabparkett verwendet, die hochkant angeordnet werden und daher für einen besonders interessanten optischen Effekt sorgen. Nicht nur in Betrieben, auch in Eigenheimen wird Industrieparkett immer häufiger verwendet.

Parkett richtig Verlegen: leimen oder nicht?

Wer Parkett verlegen will, kann sich zwischen zwei Optionen entscheiden. Man kann die einzelnen Lamellen leimen oder schwimmend, also frei und ohne Kleben, verlegen. In der Regel empfehlen Fachleuchte das Parkett zu leimen, denn so entsteht eine fest, robuste Oberfläche, in der sich keine unschönen Zwischenräume bilden können. Schwimmendes Verlegen bietet sich nur dann an, wenn der Raum großen Temperaturschwankungen unterworfen ist und sich das Holz häufig ausdehnt und wieder zusammenzieht. Wer unschlüssig ist, sollte in jedem Fall einen Spezialisten für Parkett zu Rate ziehen.

So pflegt man Parkettböden richtig

Parkett ist nicht nur haltbar sondern auch pflegeleicht. Während Staub einfach weggewischt oder abgesaugt werden kann, lassen sich die meisten Flecken ganz einfach mit Wasser entfernen. Hartnäckiger Schmutz weicht bei einer Behandlung mit ein 1 zu 1 Mix aus Spiritus und Wasser.

Scheuermittel sind absolut tabu, genauso wie alles, was die Oberfläche des Parketts angreifen könnte. Damit der Parkettboden lange strahlt kann man ihn zweimal im Jahr mit Pflege-Öl behandeln. Generell sind Putzmittel, die solche Öle enthalten, eine gute Idee. Ist der Parkettboden gewachst, so sollte man die Beschichtung gut einmal im Jahr erneuern.

Der Bodenbelag zum Wohlfühlen

Parkettboden ist die richtige Wahl für alle, die ihr Zuhause gemütlich, stilvoll und gesund mögen. Nachhaltig und pflegeleicht kann Parkett in jedem Raum verlegt werden, passt sich durch unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten an jeden Wohnstil an und sorgt überall für eine warme, wohlige Atmosphäre. Wenn Sie einen Bodenbelag suchen, der Ihnen jahrzehntelang treu bleibt, dann ist Parkett die beste Option.