Viele Unternehmen erneuern ihre Software, bevor die alte Version abgelaufen ist oder nicht länger vom Support unterstützt wird. Aus diesem Grund wird immer mehr gebrauchte Software verkauft. Die Erstkäufer erhalten einen Teil des investierten Geldes zurück, während der neue Nutzer auch mit einem geringen Budget die Software erneuern kann. Besonders lohnt sich das für Firmen mit geringen IT-Budgets, die nicht auf die aktuellste Software angewiesen sind. Dennoch bringt dieses scheinbar lukrative Geschäft einige Risiken mit sich.

Risiken gebrauchter Software:

  • Unübersichtlicher Markt: Da der Verkauf von gebrauchter Software sehr lukrativ ist, kommen immer mehr Drittanbieter auf den Markt. So ist es vor allem für Laien kompliziert, die seriösen Anbieter von „schwarzen Schafen“ zu unterscheiden.
  • Gefälschte Lizenzen: Durch die vielen Drittanbieter kommt es leider dazu, dass viele mit illegalen oder gefälschten Lizenzen handeln. Diese Raubkopien erkennen Sie leider erst, wenn Sie die Software bereits erworben haben. Aus diesem Grund sollten Sie sich immer vom Hersteller schriftlich versichern lassen, dass es sich um eine offizielle Lizenz handelt.
  • Unübersichtliche Rechtslage: Zwar ist der Handel mit gebrauchten Lizenzen vom EuGH und dem BGH offiziell zugelassen, doch vor allem bei Volumenlizenzen ist die Lage etwas unübersichtlich. Werden beispielsweise 200 von 800 Lizenzen nicht genutzt, können diese zwar weiterverkauft werden, doch es ist schwierig, die wirkliche Anzahl der Nutzer zu überprüfen.

Damit Sie wirklich einen sicheren Kauf tätigen, lohnt es sich, Anbieter zu vergleichen und auf nach Referenzen zu fragen. Ein seriöser Anbieter lässt Ihnen auf solch eine Anfrage hin seine Referenzen zukommen und versichert in der Regel vor einem Kauf auch schriftlich die Legalität der Lizenzen. So umgehen Sie ohne weitere Komplikationen die Risiken gebrauchter Software.