Ob zu Hause oder im Büro: Aktenordner machen wichtige Dokumente schneller zugänglich und verhindern, dass Sie lose herumliegen. Sie sind aus unseren Arbeitsplätzen und Haushalten kaum wegzudenken, denn sie sorgen dafür, dass bei der Suche nach Unterlagen viel Zeit gespart wird.

Wir haben für Sie einige interessante Fakten über die robusten Alleskönner gesammelt.

Woher stammt der Aktenordner eigentlich?

Der Aktenordner wurde – wenig überraschend – in Deutschland erfunden. Friedrich Soennecken aus Bonn entwickelte 1886 den heute gebräuchlichen Ordner und erfand dazu auch gleich den passenden Locher.

Das heutige Design haben wir allerdings Louis Leitz und seiner gleichnamigen Firma zu verdanken. Dank der Beliebtheit des Produktes wird der Firmenname auch als synonymer Begriff verwendet.

Welche Variationen des Aktenordners gibt es?

Grundsätzlich wird in jedem Land ein standardisiertes System verwendet. In den meisten Ländern (darunter auch Deutschland) kommt ein Zwei- oder Vierloch-Ringsystem zum Einsatz, während in den USA und Kanada aufgrund der anderen Papierformate ein Dreilochsystem zum Einsatz kommt.

Normalerweise sind Aktenordner auf A4-Papier ausgelegt, sie sind allerdings auch in kleineren Formaten erhältlich. Bei der Bank sind beispielsweise A5-Ordner im Querformat üblich, um unter anderem Kontoauszüge abheften zu können.

Als handlichere Alternative zum herkömmlichen Aktenordner sind Ringbücher sehr beliebt, da sie einen schmaleren Rücken haben und somit auch für unterwegs geeignet sind.

Die Optik eines Aktenordners kann auf verschiedenen Wegen aufgewertet werden. Besonders beliebt sind die sorgfältige Präsentation in einem Aktenkarussell oder der Einsatz von Aktenordnern mit individuellen Drucken und Prägungen.

Ob in Privathaushalten, Unternehmen oder anderen Büros: Aktenordner kommen nahezu überall zum Einsatz. Einer Umfrage zufolge haben deutsche Haushalte durchschnittlich etwa 7 Aktenordner, in denen wichtige Unterlagen gelagert werden.